Initiative fordert Ausbau von EVB-Strecke für Güterverkehr

Die Niedersächsische Landesregierung muss jetzt in die Strecke der EVB von Bremerhaven über Bremervörde nach Rotenburg investieren, um einen Stau im Güterverkehr am Bremer Knoten zu verhindern. Das fordert die Initiative „Güter auf die Schiene“.

Bis zur Kapazitätsgrenze warten

„Wie wir aus dem Bundesverkehrsministerium erfahren haben, will der Bund mit dem Ausbau der EVB-Strecke warten, bis der Knoten Bremen wirklich an seine Kapazitätsgrenze stößt“, sagt Manfred Schuster – neben Peter Schühle, Heinz Badke und Georg Pape einer der Vertreter der Initiative.

Zwischendurch die Lok wechseln

Enak Ferlemann (CDU), Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, hatte bereits über den Ausbau und die Elektrifizierung der Strecke gesprochen. Doch derzeit sei die EVB-Strecke noch zu unattraktiv für die Eisenbahnunternehmen. „Das liegt daran, dass man zwischendurch umspannen und die Lokomotive wechseln muss. Es ist ja nicht alles elektrifiziert. Man braucht also pro Zug eine E-Lok und eine Diesellok“, weiß Badke.

EU hat 50 Millionen gezahlt

Schuster verweist darauf, dass die EU 2011 für eine Ertüchtigung der Strecke Bremervörde–Rotenburg 50 Millionen gezahlt habe, um den Güterverkehr auf der Schiene zu fördern. „Was passiert, wenn die merken, dass sich nichts gebessert hat und ihr Geld zurückhaben wollen?“, fragt er.

Welche Ideen die Initiative noch zur Lösung des Problems hat, lest Ihr am Sonntag, 12. Mai 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.