Online-Banking: iTAN wird abgeschafft

Viele Bankkunden haben sie noch für Online-Überweisungen: eine Liste mit sechsstelligen Zahlen, die zur Bestätigung der Transaktion eingegeben werden muss – die sogenannte iTAN-Liste. Doch damit ist jetzt Schluss. So will es die EU. Die Postbank schafft zudem ihr SMS-Verfahren ab – und das in zwei Wochen.

Ein Einmal-Kennwort für jede Transaktion

Hintergrund ist die zweite Stufe der europäischen Zahlungsdienste-Richtlinie (PSD2), die die Sicherheit im Zahlungsverkehr erhöhen soll. Diese fordert, dass für jede Aktion eine neue Transaktionsnummer (TAN), eine Art Einmal-Kennwort, frisch erstellt werden muss.

Mobile-TAN-Verfahren hat beim Online-Banking seine Tücken

Als Alternative haben viele Banken die sogenannte Mobile-TAN (mTAN) angeboten, bei der die TAN-Nummer bei Bedarf per SMS zugeschickt wird.

TAN-App der Bank auf dem Smartphone

Doch  das hat seine Tücken: „Es ist zwar praktisch und benutzerfreundlich, birgt aber leider auch einige Risiken. Unter Umständen können Kriminelle die zur Authentifizierung verschickten SMS-Nachrichten abfangen oder umleiten“, warnt das BSI und empfiehlt, dieses Verfahren nicht zu nutzen. Eine Alternative ist beispielsweise eine TAN-App der eigenen Bank auf dem Smartphone.

Welche weiteren sicheren TAN-Verfahren es gibt, lest Ihr am Sonntag, 28. Juli 2019, im SONNTAGSjOURNAL der NORDSEE-ZEITUNG.