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35-Jähriger aus Eversen hilft Kranken im Senegal

Wenn sie Beschwerden haben müssen die Bewohner eines senegalesischen Dorfs nicht mehr in eine ferne Klinik gehen. Inzwischen gibt es dort eine Krankenstation. Initiiert hat diese Stefan Meyer aus Eversen im Landkreis Rotenburg.

Altbau tut’s erstmal auch

Noch vor einem Jahr wollte er eine völlig neue Station aufbauen, doch dafür kamen nicht genug Spenden rein.  Also zog die Station fürs Erste in ein Gebäude. Für die Bewohner ist das zweitrangig. „Unsere Arbeit wird sehr gut angenommen, besonders Frauen und Kinder profitieren vom nun sehr kurzen Weg zur medizinischen Versorgung und von der günstigen Verfügbarkeit der Medikamente“, berichtet Meyer.

Verhütung ist ein wichtiges Thema

Sehr gefragt sei auch die Arbeit im Bereich der Verhütung. Viele Frauen hätten nun die Möglichkeit, auch ohne das Wissen ihres Ehemanns zu verhüten, da nicht mehr der Weg ins entfernte Krankenhaus in Kauf genommen werden muss. Auch aus umliegenden Dörfern nutzen Frauen diese Möglichkeit.

 

Ziel sind weitere Krankenstationen

Der 35-Jährige möchte die Station gerne ausbauen und auch andernorts im Senegal Menschen eine wohnortnahe Behandlung ermöglichen. Auskünfte über seinen Verein Hilf Senegal gibt’s im Internet.