400 Seedorfer Soldaten stehen vor ihrem ersten Einsatz in Mali

Neuland für die in Seedorf stationierte Truppe: Rund 400 Soldaten der Bundeswehr werden nach und nach in ihren ersten Einsatz nach Mali gehen. Ein Dutzend Militärs aus Seedorf steht unterdessen vor einem Einsatz in Afghanistan.

Region steht hinter den Seedorfer Soldaten

Das Signal beim öffentlichen Verabschiedungsappell auf dem Selsinger Sportplatz war deutlich: „Wir stehen hinter euch“, versicherten  politische Repräsentanten aus der Region. Angehörige und Kameraden der Soldaten sowie weitere Besucher verfolgten die militärische Zeremonie.

Ortsschilder gehen mit in den Einsatz

Damit die Soldaten die Heimat weiter vor Augen haben, nehmen sie Ortsschilder ihrer Patengemeinden mit in die Einsatzorte. Die Bürgermeister überreichten sie beim Abschiedsappell und sagten weitere Unterstützung zu. „Es ist uns bewusst, dass Sie zu einer schwierigen und gefährlichen Mission entstandt werden, die mit Gefahren für Leib, Leben und Seele verbunden ist“, verdeutlichte der Selsinger Samtgemeindebürgermeister Gerhard Kahrs.

Neues Kapitel in der Geschichte der Fallschirmjäger

„In Mali werden Sie ein neues Kapitel der Geschichte der Fallschirmjägertruppe aufschlagen“, sagte der Kommandeur der Division Schnelle Kräfte, Generalmajor Andreas Marlow. Der für die Seedorfer Truppe neue und  bisher unbekannte Einsatzort werde den Soldaten in vielerlei Hinsicht so einiges abverlangen. Umso wichtiger sei der Rückhalt in der Bevölkerung, hieß es von alle Seiten. Und dieser sei rund um den Standort Seedorf zu erleben wie kaum an einem anderen Ort.

Lutz Hilken

Lutz Hilken

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Lutz Hilken, Jahrgang 1966, ist in Zeven geboren. Als Redakteur der Zevener Zeitung berichtet er von Politik über Kultur bis zu sozialen Themen über das lokale Geschehen.