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50.000 Kraniche ziehen im Kreis Rotenburg ihre Bahnen

Seit 1940 werden Wat- und Wasservögel regelmäßig gezählt. Bei der jüngsten Bestandserhebung durch Mitglieder des Naturschutzbundes (NABU) zeigte sich, dass Kraniche im Landkreis Rotenburg zahlreich zu sehen sind. Bei anderen Vogelarten sieht es eher traurig aus.

Kraniche in der Region fest etabliert

Der Kranich hat sich in der Region mit seinen Schlafplätzen in der Wümmeniederung, im Teufels-, Huvenhoops-, Stellings- und Tister Bauernmoor fest etabliert. Im Oktober seien rund 50.000 Exemplare gezählt worden, berichtete Moritz Otten vom Naturschutzbund Deutschland beim Treffen der Faunistischen Arbeitsgruppe in Zeven.

Naturschützer zählen nur 36 Kormorane

Nur 36 Kormorane wurden erfasst, von denen die meisten am Bohnster See gesichtet wurden, weniger am Vörder See. Otten machte das Sturmtief Xavier dafür verantwortlich. Außerdem plädierte er dafür, die Abschussgenehmigungen für den Kormoran zu überprüfen.

Kalte Witterung macht Störchen zu schaffen

Im Landkreis Rotenburg haben 26 Weißstorchpaare, davon 19 im Nordkreis, lediglich 28 Junge hervorgebracht. Das schlechte Brut-Ergebnis sei vor allem der nassen, kalten Witterung des Frühjahrs zuzuschreiben, so die Auffassung der NABU-Experten.

Andreas Kurth

Andreas Kurth

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Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.