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Polizei warnt: Falscher Microsoft-Mitarbeiter ruft an

Schon wieder hat sich ein falscher Microsoft-Mitarbeiter bei einer älteren Dame gemeldet. Eine 58-jährige Frau aus Sottrum erhielt am Dienstagnachmittag einen Telefonanruf von einem Unbekannten.

IP-Adresse ausgeforscht

Wie schon in anderen Fällen zuvor, verstand es der Anrufer durch geschickte Gesprächsführung an die IP-Adresse des Rechners der arglosen Frau zu kommen.

Fernzugriff auf den Computer

Im nächsten Schritt bekam er einen Fernzugriff auf den Computer. Als der Mann auch noch die Daten vom PayPal-Konto und für das Online-Banking verlangte, wurde die Sottrumerin misstrauisch. Sie beendet das Gespräch und erstattete eine Strafanzeige.

Nicht auf Gespräche einlassen

Richtig so, sagt die Polizei, und warnt:  Lassen Sie sich nicht auf unaufgeforderte Gespräche mit solchen Anrufern ein.  Microsoft ruft in der Regel  keine Endkunden an, um auf Fehlermeldungen hinzuweisen.

Keine empfohlene Software installieren

Installieren Sie keinerlei Software, die ihnen empfohlen wird. Falls Sie doch etwas installiert haben, trennen Sie den Rechner sofort vom Netz.  Geben Sie weder telefonisch, noch während eines Fremdzugriffs am Computer persönliche Bankdaten oder Kreditkartendaten in Eingabemasken ein. Fremdzugriffe auf Ihre Computer sollten Sie nur vertrauenswürdigen Personen gewähren, die Sie selbst beauftragen.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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Ich bin seit über 30 Jahren Journalist mit verschiedenen Stationen. Meine Interessenschwerpunkte liegen vorwiegend im kulturellen Bereich. Auch mag ich Musik fast aller Richtungen, mit Ausnahme von Techno und Rap. Privat schwärme ich außerdem für alte Autos.