Anzeige

„Alles positiv“: FSJ in der Oberschule in Selsingen gefällt

Die Reaktionen auf ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Oberschule in  Selsingen sind eindeutig: „Bis jetzt ist alles positiv“, sagt der 19-jährige Joris Braasch. Er ist einer von drei FSJ-lern an der Bildungsstätte, die ihre Rollen gewechselt haben und sich nun beruflich orientieren.

FSJ-ler finden sich in der Oberschule in neue Rollen ein

„Ich habe jetzt eine ganz andere Seite erlebt“, sagt Maja Braun über den Lehrerberuf. Die 20-Jährige nimmt ihn als „anspruchsvollen Job“ war. Ihre neue Rolle als FSJ-lerin hat der ehemaligen Schülerin ganz neue Eindrücke vermittelt: „Vieles sieht man jetzt mit anderen Augen.“ Sie möchte jetzt doch, anders als ursprünglich gedacht,  Pädagogin werden.

Ungewohnter Start für Nachwuchskräfte in der Oberschule

„Am Anfang war es noch ungewohnt, vor den Schülern zu stehen“, bekennt Finja Hollstein. Schließlich hat die 20-Jährige bis vor wenigen Monaten noch selbst die Schulbank gedrückt.  Doch die Umstellung auf ihre neue Rolle ist geglückt. „Man lernt viel über sich selbst“, sagt sie. Und von gestandenen Pädagogen, von denen sie sich einiges abschauen kann. Sie hat nun ebenfalls das feste Ziel vor Augen, Lehrerin zu werden.

Drei Stellen für FSJ-ler an der Selsinger Oberschule

Die FSJ-ler sind nicht mehr wegzudenken aus der Heinrich-Behnken-Oberschule in Selsingen. Sie bereichern das Schulleben, unterstützen die Lehrkräfte. Das unterstreicht Timo Brokmann, der Didaktische Leiter. Er betont: „Wir freuen uns über neue Bewerber“. Drei Stellen sind insgesamt zu vergeben. Die erste ab 1. Februar, zwei weitere für das nächste Schuljahr ab Sommer. Interessenten wenden sich einfach an die Schule.

Lutz Hilken

Lutz Hilken

zeige alle Beiträge

Lutz Hilken, Jahrgang 1966, ist in Zeven geboren. Als Redakteur der Zevener Zeitung berichtet er von Politik über Kultur bis zu sozialen Themen über das lokale Geschehen.