Flüchtlingshilfe in Sittensen wird neu aufgestellt

Für die Flüchtlingshilfe in der Börde Sittensen tun sich neue Perspektiven auf. Zum einen will die Samtgemeinde die Stundenzahl für den teilzeitbeschäftigten Flüchtlingshelfer aufstocken, zum anderen hat das Diakonische Werk des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven Hilfe angeboten.

Last ruht auf den Schultern ehrenamtlicher Helfer

Derzeit ruht die Last vor allem auf den Schultern ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer. Nachdem der hauptamtliche Flüchtlingshelfer zum 31. Oktober ausgeschieden ist, hat auch die hauptamtliche Teilzeitkraft jede Menge zu tun.

Verein für Wiederbesetzung der Vollzeitstelle

Der Flüchtlingshilfeverein der Börde hatte darauf hin gefordert, die Vollzeitstelle wegen der nach wie vor anfallenden Arbeit möglichst schnell wieder zu besetzen. Dieser Forderung hatte sich auch die SPD-WFB-Grüne-Mehrheitsgruppe im Samtgemeinderat angeschlossen.

Aus Teilzeitstelle wird Vollzeitstelle

Die Verwaltung beabsichtigt nun, die Stundenzahl für den hauptamtlichen Flüchtlingshelfer aufzustocken und die Teilzeitstelle in eine Vollzeitstelle umzuwandeln.
Möglich ist das, weil der Landkreis Rotenburg die Integrationsarbeit fördert und die dafür anfallenden Personalkosten mit 50 Prozent bezuschusst. Die andere Hälfte der Kosten trägt die Samtgemeinde. „Wir hoffen, schon ab 1. Januar mit einer vollen Stelle arbeiten zu können“, sagt Samtgemeindebürgermeister Stefan Tiemann.

Diakonisches Werk macht Angebot

Der Verwaltungschef freut sich ebenfalls über ein Angebot des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Bremervörde-Zeven. Die Einrichtung hat professionelle Hilfe angeboten. Derzeit stecken Diakonie und Verwaltung den Rahmen für ein mögliches, gemeinsames Projekt ab.  „Die Idee ist gut, etwas zusammen zu machen“, sagt Tiemann.