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Badenstedt bei Zeven: Figurenspieler zeigen, was Glück ist

Das Wörtchen „Glück“ stand im Mittelpunkt eines kleinen Theaterstückes. Es wurde von den Figurenspielern beim Gemeindefrühstück in der alten Schule in Badenstedt bei Zeven aufgeführt. Pastor im Ruhestand Hans-Joachim Bremer hatte das  Spiel nach dem alten chinesischen Märchen „Die Reise des Liang Tsung“ für seine vier Akteurinnen vorbereitet.

Kunst des Figurenspiels

Erika Müller, Marina Behrens, Marlene Albers und Margrit Dählmann zeigten eindrucksvoll, was die Kunst des Figurenspiels ausmacht. An Gestellen, die sie sich umgeschnallt hatten, bewegten sie in wechselnden Szenen fünf Figuren zur Handlung des Stücks.

Konzentration auf Aufgaben

Sie konnten sich dabei ganz auf ihre Aufgabe konzentrieren, mit den Hölzchen, die unter den Gewändern der Puppen verborgen sind, für deren Bewegungen zu sorgen. Die Stimmen der Figuren und die passende musikalische Untermalung kommen synchron von einem exakt vorbereiteten Tonträger.

Handlung des Stückes

Die Handlung des Stücks erzählt von einem armen Mann, der allein mit seinem Sohn Liang Tsung vereinsamt in einem Dorf lebt. Liang fragt seinen Vater, was eigentlich Glück bedeutet. Der beschreibt das als „mit einem Dach über dem Kopf genügend zu essen zu haben und dabei zufrieden zu sein“.

Eintritt frei

Das Stück wird am Mittwoch, 11. Juli, um 19.30 Uhr nochmals an gleicher Stelle aufgeführt.  Der Eintritt ist frei.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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Ich bin seit über 30 Jahren Journalist mit verschiedenen Stationen. Meine Interessenschwerpunkte liegen vorwiegend im kulturellen Bereich. Auch mag ich Musik fast aller Richtungen, mit Ausnahme von Techno und Rap. Privat schwärme ich außerdem für alte Autos.