Betreuung an der Grundschule: Tarmstedt macht Abstriche bei der Qualität

Viele Kitas sind bis 14 Uhr und länger geöffnet. Dass an der Tarmstedter Grundschule oft schon um 12.40 Uhr Schluss ist, macht berufstätigen Eltern das Leben schwer. Eine Betreuung am Nachmittag soll Abhilfe schaffen.

Die Betreuung endet um 14.30 Uhr

Der Samtgemeinderat hat beschlossen, ab August eine Nachmittagsgruppe einzurichten. Damit folgte er einem Antrag des Elternrates der Schule. Bis maximal 14.30 Uhr kommen Kinder dort unter.

Einen Hort gibt es bereits

Das Angebot ist eine Alternative zum bestehenden Schulhort. Der dauert bis 16.30 Uhr, ist vielen Eltern aber zu teuer. Die Gebühren orientieren sich an denen der Kindergärten  und sind nach dem Familieneinkommen gestaffelt. Da lohne es sich nicht, in Teilzeit arbeiten zu gehen, so die Elternvertreter.

Aufsicht braucht keine pädagogische Ausbildung

Für das neue Angebot werden maximal 70 Euro pro Monat fällig. Die Gruppe wird sich auch qualitativ vom Hort unterscheiden. Vorgesehen ist lediglich eine Aufsicht. Die muss laut dem Ratsbeschluss keine pädagogische Ausbildung haben.

Zehn Anmeldungen sind gefordert

Ob die Eltern damit leben können, muss sich zeigen. Alle Familien, die für das Angebot in Betracht kommen, werden jetzt angeschrieben. Mindestens zehn Anmeldungen fordert die Politik. Werden es weniger, fällt das Ganze ins Wasser.