Bürger schicken Oster-Grüße zu Soldaten aus Seedorf nach Mali

Tausende Kilometer entfernt vom Standort befinden sich rund 400 Soldaten aus Seedorf im Auslandseinsatz. Vor allem in Mali. Bürger und Landfrauen sorgen jetzt mit Karten und Kaffeebechern dafür, dass die Truppe zu Ostern Grüße aus der Heimat bekommt.

Ein Teelicht und gute Wünsche

„Uns ist es wichtig zu dokumentieren, dass wir an die Soldaten denken“, sagt der Selsinger Bürgermeister Reinhard Aufdemkamp. Darum sollen Grußbotschaften auf Postkarten mit Oster-Motiven auf den Weg gebracht werden. Die Selsinger Landfrauen haben derweil 400 Kaffeebecher besorgt und gestaltet. Darin befinden sich jeweils ein Teelicht, gute Wünsche und eine kleine Geschichte.

Jeder Soldat soll ein kleines Geschenk erhalten

Wenn alles klappt, soll auch ein kleiner Holz-Osterhase in dem Kaffeebecher Platz finden. Eine Version aus Schokolade wäre ungeeignet aufgrund der enormen Hitze in Mali. Den Initiatoren ist es wichtig, dass wirklich jeder Soldat aus Seedorf im Einsatz ein kleines Präsent bekommt. Als Signal der Verbundenheit mit der Region.

Grüße aus der Heimat schon bei früheren Einsätzen

Die Idee ist nicht neu. Schon bei früheren Einsätzen der Seedorfer Truppe, damals in Afghanistan, sind Kekse, Postkarten oder „Gelbe Bänder“ der Verbundenheit aus der Region in die Einsatzgebiete geschickt worden. Oberst Christian von Blumröder, Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 31, bedankte sich bei Reinhard Aufdemkamp und den Landfrauen für die Initiative, die bei den Soldaten gut ankomme.

Lutz Hilken

Lutz Hilken

zeige alle Beiträge

Lutz Hilken ist in Zeven geboren. Als Redakteur der Zevener Zeitung berichtet er von Politik über Kultur bis zu sozialen Themen über das lokale Geschehen.