Zevener Bürgermeister will neues Hallenbad bauen

Der Ball beim Thema Neubau oder Sanierung des Zevener Hallenbades liegt beim Rat. Bürgermeister Fricke sagte, er habe die Fraktionssprecher über die Ergebnisse eines Gutachtens informiert. Er will dem Rat vorschlagen, einen Neubau zu planen – an einem anderen Standort.

Sanierung würde zwei Jahre dauern

„Das Planungsbüro Janßen, Bär und Partner hat eine Präsentation gefertigt, die ich mit den Sprechern der Ratsfraktionen erörtert habe. Es gibt im Hallenbad erhebliche Schwachstellen, die zu kostenintensiven Reparaturen führen.“ Die Rundumsanierung würde bei günstigen Bedingungen bis zu zwei Jahre dauern, in dieser Zeit muss das Bad geschlossen werden.

Sanierung kostet über sieben Millionen Euro

Der Sachverständige habe die Kosten auf 6 Millionen Euro netto geschätzt, was einem Brutto-Betrag von über 7 Millionen Euro entspreche. Nicht enthalten ist eine halbe Million für Unvorhergesehenes.

Städteplanerische Fantasie gefragt

„Vergleichbare Bäder haben 8,5 Millionen Euro gekostet. Dazu kommen 1,7 Millionen für ein Therapiebecken, und zwei Millionen für die Sauna. Dann sind wir bei zwölf bis 13 Millionen Euro. Ich bevorzuge unter Berücksichtigung aller Faktoren die Neubaulösung. Das geht nur an einem neuen Standort, und da ist städteplanerische Fantasie gefragt.“

Andreas Kurth

Andreas Kurth

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Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.