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Carsharing in Tarmstedt braucht den Segen des Finanzamts

Die Samtgemeinde Tarmstedt treibt die Einführung eines Systems für Carsharing voran. Zum Einsatz kommen sollen nur Elektroautos. Allerdings hängt jetzt vieles vom Finanzamt ab.

Gemeinnützigkeit ist wichtig

Betrieb und Buchungsmanagement soll ein Verein übernehmen. Doch muss das Finanzamt dessen Gemeinnützigkeit anerkennen. Das ist nicht selbstverständlich, schließlich gibt es auch kommerzielle Carsharing-Anbieter. Allerdings findet man deren Station eher nicht auf dem Lande.

Mobilität soll verbessert werden

Dabei könnte gerade in ländlichen Gegenden mancher ein solches Angebot gut gebrauchen. ÖPNV kennt man in abgelegenen Dörfern meist nicht. Deshalb will die Samtgemeinde das Projekt auch unterstützen. Ihr Ziel: Die Mobilität in den Dörfern zu verbessern.

Sechs Autos stehen schon bereit

Sechs Elektroautos stehen dafür bereits zur Verfügung. Sie gehören Privatleuten, die die Wagen seit fast drei Jahren mit anderen Teilen. Allerdings in Eigenregie. Sie hatten sich deshalb ein professionelles System gewünscht.

Das System soll möglichst einfach sein

Bis das tatsächlich den Betrieb aufnehmen könnte, werden noch ein paar Monate vergehen. Zu klären ist unter anderem, wie gebucht und abgerechnet wird. Die Verantwortlichen haben hohe Ansprüche: So günstig und bequem wie möglich soll das System gestaltet sein.