DFB-Chef Grindel: Vereine brauchen Plätze und gute Trainer

Bei einem Gastreferat in Zeven sprach DFB-Präsident Reinhard Grindel über die Zukunft des Fußballs im ländlichen Raum.

Aktuell zwei große Herausforderungen

Es gibt laut Grindel im Amateurfußball aktuell zwei große Herausforderungen. Es müsse genug Nachwuchs für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Vereine gefunden werden. Und die Fußballer brauchen eine gute Infrastruktur.

Den einen fehlen Flächen, den anderen Kinder

„Dabei gibt es Unterschiede zwischen den großen Städten und den ländlichen Regionen. In der Stadt sind genug Kinder da, aber die Flächen für Sportplätze fehlen. Auf dem Land sind in aller Regel die Flächen vorhanden, aber die Zahl der Kinder wird immer geringer. Alle Vereine, egal ob in Stadt oder Land, brauchen aber Nachwuchs im Ehrenamt.“

Kunstrasenplätze schaffen neue Möglichkeiten

Aus dem fachkundigen Publikum gab es Fragen zum Thema Kunstrasenplätze – im Landkreis Rotenburg viel diskutiert. Grindel sagte dazu, wenn jeden Tag in ganz Deutschland neue Kunstrasenplätze gebaut würden, sei die ökologische Frage offenbar geklärt. Der Bedarf sei da, denn ein Kunstrasenplatz würde den Vereinen große neue Möglichkeiten bei den Trainingskapazitäten schaffen.

Andreas Kurth

Andreas Kurth

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Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.