Warum diese Holländer besonders gern nach Tarmstedt kommen

Es gibt einen Grund, warum es die Niederländer Jeroen Linnenbank und seine Frau Karin Koot immer wieder nach Tarmstedt verschlägt: Die Schnellladesäule lockt sie, damit sie ihr E-Auto für die Weiterfahrt aufladen können.

Erster Besuch im Jahr 2016

Im Jahr 2016 – bei ihrem ersten Besuch –  gab es noch wenige solcher Säulen. „Wir mussten in Tarmstedt halten, weil es damals keine Schnellladestation zwischen Hamburg und Bremen gab“, erinnert sich Linnenbank. Dort trafen sie Wolf Warncke, den Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses.  „Wir unterhielten uns über Elektromobilität und andere nachhaltige Lösungen.“

1655 Kilometer mit dem E-Golf unterwegs

Das Pärchen stammt aus den Niederlanden, lebt aber seit zwölf Jahren in Norwegen. Sie nutzen einen E-Golf, wenn sie in die Niederlande reisen, um Freunde zu besuchen. 1655 Kilometer liegen zwischen ihrem Wohnort und der alten Heimat nahe Amsterdam.

Vier bis fünf Stopps

Für ihre Reise benötigen sie vier bis fünf Stopps pro Tag á 25 oder 30 Minuten. Doch obwohl es nun auch Schnelllader zwischen Bremen und Hamburg gibt, kommen sie immer wieder gerne nach Tarmstedt. Er und seine Frau seien sehr beeindruckt von den Aktivitäten wie E-Carsharing und den Mitfahrerbänken, die Warncke und dessen Mitstreiter in der Samtgemeinde Tarmstedt entwickelt haben.