Ehepaar in Tarmstedt erteilt Einwegartikeln klare Absage

Weniger ist mehr. Bei Antje und Reinhard Hanke in Tarmstedt wird dieser Satz gelebt. Sie haben sich von Krempel getrennt und machen lieber selbst, statt zu kaufen.

Von Westfalen nach Tarmstedt

Das Ehepaar ist erst kürzlich aus Westfalen nach Tarmstedt gezogen. Dort lebt es in einem 60 Quadratmeter großen Wochenendhaus. Schon vor dem Umzug hat das Duo jede Menge Sachen entsorgt.

Stoffreste bleiben

Und sie wollen weiter machen. Ein Drittel ihrer Besitztümer sollen noch rausfliegen. Unnötiger Ballast, sagen sie. Nur die vielen Stoffreste brauchen sie noch.

Make-up-Pads aus Stoff

Denn daraus näht Antje Hanke Sachen, die man sonst als Wegwerfartikel kauft: Make-up-Pads zum Beispiel oder spezielle Tücher für den Abwasch oder als Zewa-Ersatz. Die Idee dahinter: Die Umwelt entlasten und Ressourcen schonen. Die Maßlosigkeit müsse aufhören, sagt die 59-Jährige und meint damit uns alle.

Das Paar beteiligt sich am 6. April in Tarmstedt am Nachhaltigkeitstag der Bücherei. Welche Aufgabe die Hankes dort übernehmen, lest ihr am Samstag in der ZEVENER ZEITUNG.