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Elsdorf: Große Gefühle und harte Sounds beim Oakfield-Festival

1200 Rock-Fans kamen am Wochenende nach Elsdorf, um beim Oakfield zu feiern. Erstmals ging das Festival über zwei Tage. Insgesamt 17 Bands waren am Start. Die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden.

Emotional, aber nicht kitschig

Was wäre die deutsche Rockmusik ohne die englische Sprache. Oakfield hieße dann „Eichenfeld“ und das klingt ja gar nicht cool. Cool war aber die Musik an diesem Wochenende auf der Gemarkung Nahe Elsdorf. Sie war vor allem Gefühlssache. Große Gefühle brachte am Sonnabend die Band Lygo auf die Bühne. Harter Sound begleitete die Texte gegen Wut und Verzweiflung. Sehr emotional, aber nicht kitschig war es.

„Ehrliche Rockmusik“ in Elsdorf

Auf zwei Bühnen gaben lokale Rockhelden und bekannte Größen ihr Bestes.  Zwei Zeltplätze boten den Besuchern Übernachtungsmöglichkeiten mit Frühstück am Morgen. „Rockmusik ist immer ehrlich, lügt nicht, sonst ist das kein Rock“, sagt Tomas Köhler vom Festival-Team. Ehrlich wie die Musik waren auch die recht moderaten Preise für Eintritt sowie Essen und Trinken.  Sogar Petrus war an diesen Tagen recht zurückhaltend und beließ es bei einem kurzen Schauer.

Turbostart eroberte die Herzen

Die Band Mighty Day Times eröffnete am Sonnabend den Rockreigen, gefolgt von Stun, Kolari, Lygo und der Hamburger Band Abramowicz, die bereits im letzten Jahr hier spielte. Im wahrsten Sinne „Last not least“  eroberte Turbostart kurz vor Mitternacht die Bühne und die Herzen der Rock-Fans.  Turbostart war zwar der Headliner des zweitägigen Rock-Events im Grünen, das schmälerte aber nicht Engagement und Niveau der anderen Bands.  So kann es dann nächstes Jahr weitergehen.