Elsdorf übernimmt Patenschaft für Seedorfer Soldaten

Jetzt soll es losgehen. Einstimmig hat sich der Rat der Gemeinde Elsdorf am Dienstagabend für die Begründung einer Patenschaft mit der vierten Kompanie des Fallschirmjägerregiments aus Seedorf ausgesprochen.

Seit Monaten dafür stark gemacht

Ratsvorsitzender Andreas Bellmann hatte sich bereits seit mehreren Monaten für die Patenschaft stark gemacht und viele Gespräche geführt.

Beziehung zur Bundeswehr bekommen

Es gehe darum, eine Beziehung zur Bundeswehr zu bekommen, sagte Bellmann zur Begründung des Antrags. Er wies darauf hin, dass die Soldaten Schilder aus der Heimat mit im Gepäck hätten, wenn sie in den Auslandseinsatz gingen.

Gesellschaftliche Integration

Von gesellschaftlicher Integration der Bundeswehr und einem Zusammenhalt der Bevölkerung mit den Soldaten, der gestärkt werden solle, sprach dabei Christoph Reuther, der die Samtgemeinde Zeven vertrat. Es habe auch schon mehrere Kennenlern-Termine gegeben, so Reuther.

Vielfältige Kontakte

Ausdrücklich begrüßte auch Oppositionsführer Jörg Peters (SPD) die Patenschaft. Die Kontakte seien vielfältig, da könne er nur zustimmen. Das sah Udo Hastedt (WFB) ähnlich, verwies jedoch darauf, dass alle Einheiten, „mit denen ich es zu tun hatte, im Nachhinein aufgelöst wurden:“ Eine Bemerkung, die im Rat für große Heiterkeit sorgte.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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