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Freibad Kirchtimke: Bürger sagen Nein zu möglicher Schließung

Die Menschen im beschaulichen Kirchtimke fürchten um ihr Freibad. Weil es technisch veraltet ist, denken Politiker über eine Schließung nach. Doch das kommt für die Dorfbewohner nicht infrage. 

Ein Gutachter soll den Finanzbedarf errechnen

56 Jahre ist das Freibad alt. Das macht sich nicht nur am Zustand der Becken bemerkbar, sondern vor allem in der Technik. Pumpen, Filter, Chlordosierung – vieles müsste mal gemacht werden. Wie viel es kosten wird, alle Probleme zu beheben, soll ein Gutachten zeigen. Das will die Samtgemeinde Tarmstedt als Träger des Bades in Auftrag geben.

In der Samtgemeinde gibt es zwei weitere Bäder

Viele rechnen damit, dass eine sechsstellige Summe herauskommt. Das könnte für den Samtgemeinderat ein Grund sein, das Bad dichtzumachen. Immerhin betreibt die Samtgemeinde in Wilstedt und Hepstedt weitere Freibäder. Alle zusammen verschlingen jedes Jahr 200 bis 300.000 Euro.

Bürger könnten sich im Freibad einbringen

Wie sich eine Schließung verhindern lässt, soll am Mittwoch (13.  Juni, 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus) Thema einer Bürgerversammlung sein. Daran nehmen auch Kommunalpolitiker teil. Möglicherweise könnte ehrenamtliches Engagement die Kosten drücken. Es wird jedenfalls mit Vorschlägen gerechnet, wie die Dorfgemeinschaft sich einbringen könnte.