Gemeinde will bei der Planung des Windparks Nartum mitreden

Sollte zwischen Nartum und der Autobahn 1 ein Windpark entstehen, so möchte die Gemeinde Gyhum Einfluss auf die Planung nehmen können.

Einfluss auf die Wahl der Windradstandorte

Um beispielsweise bei der Standortwahl der maximal fünf Windräder mitreden zu können, möchte die Gemeinde einen Bebauungsplan aufstellen. Doch das geht nur, wenn die Samtgemeinde Zeven den Flächennutzungsplan entsprechend ändert und das potentielle Windparkareal als Sondergebiet Windenergie ausweist.

Gemeinde Gyhum drückt aufs Tempo

Der Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes beschäftigt derzeit die Gremien der Samtgemeinde Zeven. Die billigen das Ersuchen der Gemeinde Gyhum, obgleich die zu Grunde liegende Planung des Landkreises noch gar nicht beschlossen wurde. Solange möchte die Gemeinde Gyhum indes nicht warten, denn die Windparkplaner stehen schon Gewehr bei Fuß.

Schnelles Handeln wichtig

Sobald der Landkreis die Ausweisung des Areals bei Nartum beschlossen hat, können Anträge für die Errichtung von Windrädern gestellt werden. Geschieht das, bevor die Gemeinde die Aufstellung eines Bebauungsplans für die fragliche Fläche beschlossen hat, so verliert sie jeglichen Einfluss auf die Planung des Windparks. Das will sie verhindern.