Gnarrenburg: Förderverein erinnert an die große Zeit der Glasbläser

Es gab eine Zeit, da war Gnarrenburg ein bedeutender Standort der Glasindustrie. Ein kleines Museum im Gnarrenburger Bahnhof erinnert an die „goldenen Jahre“ der Gnarrenburger Glasbläser. Hinter dem Museum steht ein engagierter Förderverein.

Über 1000 Besucher

„Vielen Gnarrenburgern ist leider nicht bewusst, welche Bedeutung die Glasindustrie für die Entwicklung dieser Gemeinde hat“, sagt Dr. Peter Fröhlich, Leiter des Museums und Vorsitzender des Fördervereins, der mit Ehrenamtlichen die Erinnerung an die Marienhütte aufrecht erhält. Mehr als 20.000 Exponate künden von der großen Zeit der Glasindustrie, für die sich jedes Jahr über 1000 Besucher in dem Museum interessieren.

Von Maggie- bis Whisky-Flasche

Der Schatz des Museums sind die Ausstellungsstücke, die von Bürgern, deren Familiengeschichte eng mit der Glasindustrie verbunden ist, durch Schenkungen von Dokumenten, Fotos und Glasprodukten aus allen Epochen genährt wird. Von der Maggie- bis zur Whisky-Flasche reicht das Angebot. Gläserne Dachpfanne und eine Glasmine aus dem Weltkrieg finden sich ebenfalls im Museum.

Jeden Sonntag geöffnet

Das Glasmuseum ist jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Wer Führungen buchen möchte, kann sich unter 04763/627111 an den Touristikverein Gnarrenburg wenden.