Heeslingen: Niedrigwasser in der Oste macht Paddlern zu schaffen

Die Oste ab Heeslingen bis hinunter nach Bremervörde ist für Paddler ein besonders reizvoller Abschnitt. Momentan ist wegen Niedrigwassers das Befahren mit Booten in einigen Abschnitten aber nicht möglich.

Wasserstand muss ausreichend sein

Der Touristikverband TourROW hat Regeln herausgegeben, die an festgelegten Einstiegsstellen über das Verhalten in diesem Fauna-Flora-Habitat-Gebiet informieren. Demnach ist vor jeder Tour zu kontrollieren, ob der Wasserstand an der Einstiegsstelle ausreichend ist. Dazu gibt der amtliche Rockstedter Referenzpegel, der täglich aktualisiert wird, auf der Internetseite des TouROW genaue Auskunft.

Dürre sorgt derzeit für Einschränkungen

Demnach ist bei Normal-Null (NN), also einem Rockstedter Wasserstand von 6,90 Meter, der Einstieg ab Heeslingen möglich, bei 6,85 Meter ab Brauel, bei 6,70 Meter in Godenstedt und Eitzmühlen. Bei dem aktuellen Rockstedter Pegel von 6,60 Meter müssten sich Bootstouristen wegen der Dürre flussabwärts bis nach Ober Ochtenhausen oder Sandbostel begeben, um nach Bremervörde paddeln zu dürfen.

Andreas Kurth

Andreas Kurth

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Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.