Zeven: Henning Scherf ist Schirmherr der Parkinson-Gruppe

Mittendrin sein: Das muss laut Henning Scherf auch für jene möglich sein, die an Parkinson erkrankt sind. Dies zu ermöglichen sei auch eine gesellschaftliche Aufgabe, betonte er in Bremervörde.

Schirmherr aus Überzeugung

Der ehemalige Bremer Bürgermeister war Gast bei der Parkinson-Regionalgruppe Bremervörde-Zeven. Scherf ist Schirmherr der Deutschen Parkinson Vereinigung. Weil er deren Vorsitzende seit langem kennt und aus Überzeugung, wie er deutlich machte.

Forderung nach barrierefreien Wegen

Er sei einer, der alt wird, schreibe sogar Bücher darüber, wie dies am besten gelingen könne, so der 79-Jährige. Er ist überzeugt: am besten gelingt dies mitten in der Gesellschaft. „Genau dasselbe gilt für Menschen mit Parkinson.“ Die Gesellschaft müsse sie teilnehmen lassen, etwa, indem barrierefreie Wege geschaffen werden. „Auf dem Lande ist das nochmal schwieriger als in der Stadt“, meint Scherf.

Austausch mit Jüngeren

Sein Credo: Generationsübergreifend miteinander leben, mit Jüngeren im Austausch sein. Das halte mobil. „Das hilft nicht gegen Beinbruch und auch nicht gegen Krebs, aber es hält mental fit.“

Regelmäßige Treffen

Teilhabe ist auch der Regionalgruppe Bremervörde-Zeven ein wichtiges Anliegen. In ihr kommen an Parkinson erkrankte Menschen und deren Angehörige zusammen. An jedem zweiten Mittwoch im Monat treffen sie sich um 14 Uhr in Selsingen zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch.