Stichwahl: Keller und Wallin kämpfen ums Sittenser Rathaus

Die Bürger der Samtgemeinde Sittensen dürfen erneut wählen. Im ersten Wahlgang hat es keiner der drei Bewerber geschafft, den Chefsessel im Rathaus zu erobern.  Deshalb wird der neue Bürgermeister bei der Stichwahl am 16. Juni ermittelt. 

Keller fehlten 22 Stimmen

Die größten Chancen hat Jörn Keller. Der Kandidat von SPD, WFB und Grünen verpasste den Sieg nur knapp. Am Ende fehlten dem 42-Jährigen 22 Stimmen. Für ihn kommt es nun darauf an, seine Wähler wieder an die Urne zu bringen.

Kleine Chance für Wallin

Sören Wallin hat es ungleich schwerer. Der von den Christdemokraten unterstütze Bewerber muss noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Im ersten Wahlgang schnitt er mit 29,1 Prozent unerwartet schlecht ab. Eine kleine Chance hat der 35-Jährige, und die will er nutzen.

Wohin gehen Miesner-Wähler?

Von Bedeutung wird sein, wer die Anhänger von Stefan Miesner für sich gewinnen kann. Dem stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister gaben 21 Prozent der Wähler ihre Stimme. Sollten sie mehrheitlich ins Wallin-Lager wechseln, könnte es nochmal spannend werden. Wahlentscheidend aber wird sein, wer seine Wähler besser mobilisieren kann.