Kooperation zwischen IGS Zeven und Berufsschule schafft Qualität

Die Mitglieder des Schulausschusses der Samtgemeinde Zeven beraten über den Antrag auf Schulversuch zur Bildung einer kooperativen Oberstufe zwischen der IGS Zeven und dem Kivinan Bildungszentrum. Die beteiligten Schulleiter haben dazu eine klare Meinung. Sie wollen mit dem „Zevener Bildungsweg“ die Qualität der Schullandschaft in der Samtgemeinde verbessern.

Samtgemeinde und Landkreis müssen Schulversuch beantragen

Die Landesschulbehörde hat empfohlen, einen Antrag auf Einrichtung einer Oberstufe zu stellen. In der Schulleitung der IGS entstand die Idee eines „Zevener Bildungsweges“ . Es geht um das Angebot eines durchgängigen Schulweges vom sechsten bis zum 20. Lebensjahr.

Im Schulgesetz nicht vorgesehen

Mit den Verantwortlichen des beruflichen Kivinan-Bildungszentrums wurde  über eine Kooperation im Bereich der Oberstufe gesprochen. Das ist im Schulgesetz nicht vorgesehen, deshalb müssen die Schulträger – Samtgemeinde Zeven und Landkreis Rotenburg – einen Antrag auf Genehmigung eines Schulversuchs stellen.

Abschlussquoten sollen durch die Kooperation deutlich steigen

„Wir wollen die Übergänge zwischen den Schulen professioneller gestalten. Uns ist auch ganz wichtig, dass die Abschlussquoten steigen, und das wird auch passieren. Durch die vielen Orientierungsangebote werden sich die Schüler nach unserer Auffassung früher darüber im Klaren, wo sie eigentlich hinwollen“, sagt IGS-Direktor Markus Feldmann zur geplanten Zusammenarbeit.

Andreas Kurth

Andreas Kurth

zeige alle Beiträge

Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.