„KulturenMobil“ Zeven: Manche Mädchen dürfen ihre Straße nicht verlassen

Um Menschen aus verschiedenen Kulturen zu erreichen, ist vor allem eines wichtig – Vertrauen. Dieses Vertrauen hat sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit der Stadtteilarbeit in Zeven über Jahre aufgebaut. Seit 2015 stehen Mitarbeiter mit dem „KulturenMobil“ an verschiedenen Standorten in Zeven.

Projekt würde nächstes Jahr auslaufen

Im Sommer nächsten Jahres würde das Projekt laut Vereinbarung auslaufen. Die AWO möchte das verhindern und beantragte im Sozialausschuss der Stadt Zeven eine Verlängerung des Zeitraums.

Das Ziel des „KulturenMobils“

Das „KulturenMobil“ macht zu unterschiedlichen Zeiten an vier Standorten in Zeven Halt. Es verfolgt das Ziel, Kulturen miteinander an einen Tisch zu bringen, die Herausforderungen des Alltags selbstständig zu meistern und sie in die Gesellschaft zu integrieren.

Viele Probleme

Viele der Menschen, die zum Mobil kommen, hätten Sprachprobleme, sehen keine Perspektive, seien arbeitslos und hätten Anpassungsschwierigkeiten, erzählt die Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes Rotenburg, Sabine Schwiebert.  Zudem dürften einige Frauen und Mädchen aus bestimmten Kulturkreisen ihre Straße nicht verlassen.

Wie Sabine Schwiebert von der AWO die Situationen in den Straßen und am Stadtpark einschätzt und ob sich die Ratsmitglieder für eine Weiterführung des Projektes ausgesprochen haben, lest ihr in der Donnerstagausgabe der Zevener Zeitung.

Sophie Stange

Sophie Stange

zeige alle Beiträge

Sophie Stange kommt gebürtig aus Lutherstadt Wittenberg. Von September 2016 bis Ende Mai 2019 arbeitete sie als Redakteurin bei der Zevener Zeitung. Zuvor hat sie das Bachelorstudium "Angewandte Medienwissenschaft" an der TU Ilmenau absolviert. Ein zweijähriges Volontariat bei der Schweriner Volkszeitung folgte kurz darauf. Zudem hat sie den Masterstudiengang "Journalismus und Medienwirtschaft" an der Fachhochschule Kiel erfolgreich abgeschlossen.