Mit Falschgeld bezahlt: Amtsgericht Zeven verurteilt Mann zu Geldstrafe

Mit einem falschen 20-Euro-Schein hat ein 56-jähriger Mann in einem Schnellrestaurant in Sittensen bezahlt. Dass es sich bei dem Geldschein um eine Blüte handelt, wusste der Mann zu diesem Zeitpunkt bereits. Das Falschgeld sei ihm untergejubelt worden, als er bei sich zu Hause Antiquitäten verkauft habe.

Kennzeichen notiert

Der Verkäufer im Schnellrestaurant merkte, dass etwas mit dem Geldschein nicht stimmte und notierte sich das Kennzeichen des Kunden. Mit Geldspürhunden durchsuchten Polizisten das Haus des Angeklagten. Sie wurden schnell fündig. Zudem fanden die Beamten auf einem A4-Blatt die Vorderseite eines 20-Euro-Scheines gedruckt. „Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, aber ich habe es nun mal gemacht“, gibt sich der Angeklagte geständig.

Blüten zu Hause aufbewahrt

Da das Gericht ihm nicht nachweisen konnte, dass er mit seinem Drucker Geld fälschen und dieses in Umlauf bringen wollte, wurde er in diesem Punkt freigesprochen. Er habe jedoch mit dem Kauf wissentlich Falschgeld in Umlauf gebracht und weitere Blüten zu Hause aufbewahrt, mit denen er vermutlich weitere Geschäfte tätigen wollte, so die Amtsrichterin. Das Gericht verurteilte ihn zu 90 Tagessätzen á zehn Euro.

Sophie Stange

Sophie Stange

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Sophie Stange kommt gebürtig aus Lutherstadt Wittenberg. Seit September 2016 arbeitet sie als Redakteurin bei der Zevener Zeitung. Zuvor hat sie das Bachelorstudium "Angewandte Medienwissenschaft" an der TU Ilmenau absolviert. Ein zweijähriges Volontariat bei der Schweriner Volkszeitung folgte kurz darauf. Zudem hat sie den Masterstudiengang "Journalismus und Medienwirtschaft" an der Fachhochschule Kiel erfolgreich abgeschlossen.