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Nach Gastspiel in Wilstedt: Kleiner Zirkus in großer Not

Sie leben ihren Traum, doch jetzt stecken die Artisten des „Cirkus Minimum“ in großen Schwierigkeiten. Sie sind in Wilstedt gestrandet. Sie brauchen Hilfe aus der Bevölkerung.

Alte Zirkusfamilie

Vor fünf Jahren haben Bärbel Frank und ihr Mann Ricardo Köhler den Zirkus gegründet. Beide kommen aus alten Zirkusfamilien. Das Familienunternehmen ernährt auch ihre drei Söhne, die Schwiegertochter und das drei Monate alte Enkelkind.

Hohe Reparatur

Wie lange noch, ist fraglich. Die Artisten verdienen kein Geld, weil sie nicht weiterziehen können. Ein Unbekannter hat in Wilstedt Wasser in den Tank ihrer Zugmaschine geschüttet.  Mindestens 3000 Euro soll die Reparatur kosten. Geld, das der Zirkus nicht hat.

Auf Spenden angewiesen

Der kommt sonst gerade so über die Runden. Aber Rücklagen gibt es nicht, so Bärbel Frank. „Wir sind jetzt auf Spenden angewiesen.“ Das sei nicht peinlich, eine Schande. Aber die Tiere brauchen nun mal Futter.

Helfer dürfen vorbeikommen

Wer den Zirkus unterstützen will, kann Bärbel Frank anrufen (0152/23991479). Noch lieber wäre es ihr, wenn Helfer zum Wilstedter Feuerwehrhaus kämen. „Dann können sich die Leute ein Bild von uns machen.“