Neuer Bürgermeister erklärt Zevener Hallenbad zur Chefsache

Der neu gewählte Zevener Bürgermeister Henning Fricke hat ein wichtiges Projekt fest im Blick: „Für mich steht schon jetzt fest, dass ich das Thema Hallen- und Naturbad zur Chefsache machen werde.“

Fricke favorisiert neues Hallenbad

Bürgermeister Fricke: „Wir werden die Kosten so aufbereiten, dass es endlich einen politischen Beschluss geben kann. Es muss sauber berechnet werden, was eine Sanierung kosten würde. Und es muss klar sein, was würde der Neubau des Hallenbades am Standort Goethestraße kosten, und um wieviel teurer wäre der Bau eines Kombibades. Ich persönlich favorisiere ein neues Hallenbad.“

Algenbildungsoll reduziert werden

Das Naturbad ist laut Fricke wunderschön gestaltet. Aber er will sich dafür einsetzen, dass die Filtertechnik erneuert wird. „Wir müssen die Algenbildung reduzieren, und ich bin überzeugt, dass es dafür technische Lösungen gibt.“  Bei der Frage, welche kommunale Ebene die Bäder betreiben soll, gibt sich der  Bürgermeister offen. „Ich würde das Naturbad bei der Stadt, und das Hallenbad bei der Samtgemeinde lassen. Wenn die  Räte das anders entscheiden, würde ich die Beschlüsse akzeptieren.“

Andreas Kurth

Andreas Kurth

zeige alle Beiträge

Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.