Bürgermeister hofft auf Landeszuschuss für neues Hallenbad in Zeven

So ein Rundgang durch das Zevener Hallenbad, inklusive der Maschinenräume im Keller, ist schon eindrucksvoll. Als der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius alles gesehen hatte, nickte er wissend und bemerkte trocken: „Da muss etwas passieren, das ist höchste Zeit.“

Zeven kann eine Million Euro aus Hannover bekommen

Auf Wunsch des künftigen Bürgermeisters Henning Fricke besuchte der Minister in Zeven nicht nur das kaum noch funktionstüchtige Polizeigebäude, sondern auch das ebenso marode Hallenbad. Immerhin machte er seinen Zevener Parteifreunden etwas Mut und verwies auf das Sportstättenförderungsprogramm der Landesregierung. Da kann die Kommune einen ordentlichen Zuschuss von einer Million Euro beantragen.

80 Millionen werden an die Kommunen verteilt

Der Minister erläuterte die Zielsetzung des neuen Programms, das von 2019 bis 2022 laufen wird: „Wir brauchen moderne und funktionierende Sportstätten. Darum sorgen wir dafür, dass in Niedersachsen sicher und uneingeschränkt Sport getrieben werden kann. Der Schwerpunkt unseres Programms liegt bewusst auf der Sanierung und Modernisierung von Sporthallen und Hallenbädern. Auch Sportplätze können gefördert werden. Der Löwenanteil, bis zu 80 Millionen Euro, soll den Kommunen zur Verfügung gestellt werden.“

 

Andreas Kurth

Andreas Kurth

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Andreas Kurth ist gebürtiger Rotenburger, und hat an der Wümme auch das journalistische Handwerk gelernt. Zuvor hat er Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Hamburg studiert und mit dem Diplom abgeschlossen. Seit 1993 kümmert er sich bei der Zevener Zeitung darum, was in Stadt und Samtgemeinde Zeven so los ist. Der einst selbst als Spieler und Trainer aktive Kicker ist Mitglied in zwei Fußball-Vereinen - im Heeslinger SC und bei Hertha BSC Berlin.