Offensen bei Heeslingen: Auf der „Erzähldiele“ kommen Erinnerungen hoch

Da kamen bei vielen Zeitgenossen Erinnerungen hoch. Auf der  „Erzähldiele“ in Heeslingen-Offensen bei Brigitte Kammigan-Brandt und Harald-Gerd Brandt zog der pensionierte Pädagoge Walter Kuchenbecker die Gäste in seinen Bann. Als Sechsjähriger verlor er mit seiner Familie sein Zuhause in Pommern, die erste Station in der neuen Heimat war Elm.

Stettiner Sommerkuchen serviert

Gastgeberin Brigitte Kammigan-Brandt wartete zur Kaffeezeit mit „Stettiner Sommerkuchen“ auf, eine gehaltvolle Leckerei aus Schmand, Butter, Eiern, Kartoffelmehl umd Rumrosinen.

Flüchtlinge beherbergt

Die Diele ihres Elternhauses habe nach dem Krieg Flüchtlinge beherbergt, so die Offenserin. Für eine Familie aus Schlesien sei ein Stall wohnlich hergerichtet worden.

Ausführungen zu Kindheit im Krieg

Walter Kuchenbecker begann seine Ausführungen zu Kindheit im Krieg und Flucht aus Pommern mit einer Frage an die zumeist älteren Gäste: „Was war für Sie ein Gräuel in Ihrer Kindheit?“. Seine unangenehmsten Erinnerungen seien die schrecklichen Leibchen mit den kratzenden Strümpfen sowie die Holzpantinen, die beim Laufen wehtaten, gewesen. Uneingeschränkte Zustimmung gab es dafür aus den Besucherreihen. Näheres steht morgen in der ZEVENER ZEITUNG.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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Ich bin seit über 30 Jahren Journalist mit verschiedenen Stationen. Meine Interessenschwerpunkte liegen vorwiegend im kulturellen Bereich. Auch mag ich Musik fast aller Richtungen, mit Ausnahme von Techno und Rap. Privat schwärme ich außerdem für alte Autos.