Ostereistedter ist einer der besten Jung-Landwirte Deutschlands

Mirco Peper ist für die Herausforderungen in der Landwirtschaft bestens gewappnet. Der 21-Jährige aus Ostereistedt (Landkreis Rotenburg) hat die Bronzemedaille im Bundeswettbewerb der Junglandwirte bekommen.

In der Landwirtschaft aufgewachsen

Peper hat Landwirtschaft von Kindesbeinen an gelernt. Nach dem Realschulabschluss habe ihm die Frage nach der Berufswahl deshalb kaum Kopfzerbrechen bereitet. Die Nähe zur Natur, die Nähe zum Tier, sei es, was ihm an dem Job gefällt. „Man arbeitet selbstständig und es ist abwechslungsreich.“ Außerdem gefalle es ihm, mit Maschinen zu hantieren.

Fachkenntnis ist gefragt

Bei so viel Liebe zum Beruf war es beinahe selbstverständlich, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Der führte ihn bis hin zum Bundesentscheid. Allgemeinwissen war dort ebenso gefragt wie berufstheoretische Kenntnisse. So musste er zusammen mit seinem Teampartner Christoph Meier-Oetjen aus dem Kreis Stade einen Kälberstall hinsichtlich des Tierkomforts beurteilen und ein Fütterungskonzept erarbeiten.

„Landwirtschaft wird gebraucht“

Das Duo überzeugte. Peper wird der Landwirtschaft erhalten bleiben. Eines Tages will er den Betrieb seiner Eltern übernehmen – mit  200 Milchkühen und 210 Hektar Fläche. „Landwirtschaft wird gebraucht“, sagt er.