Rhade: Besondere Bäume sollen Naturdenkmäler sein

Eine 30 Meter hohe Eiche, in die der Blitz eingeschlagen hat, möchte der Landkreis Rotenburg in Rhade als Naturdenkmal ausweisen. Der Baum hat einen etwa drei Meter langen Riss, der gut verheilt ist. „Schützenswert“, findet der Landkreis.  

Schön gewachsene Eiche in Rhade

Die genannte Eiche steht an der Friedhofstraße in Rhade. Ebenfalls unter Schutz stellen möchte der Landkreis eine kugelförmig gewachsene Eiche mit einem Kronen-Durchmesser von 30 Metern. „Diese schön gewachsene Eiche prägt das Landschaftsbild“, findet das Amt für Naturschutz. Der Baum befindet sich an einer Weggabelung in der Gemarkung Rhade.

„Skurrile Baumreihe“ nicht mehr gelistet

In der Verordnung über Naturdenkmäler des Landkreises ist eine ursprünglich genannte „skurrile Baumreihe“ bei Rhadereistedt jedoch nicht mehr enthalten. Dabei handelt es sich um „alte Baumgestalten, die aufgrund ihrer ursprünglichen Heckennutzung eigenartig gewachsen sind“. Daneben seien sie auch „aus Gründen der Schönheit und Seltenheit und ihrer Bedeutung für die Heimatkunde und das Landschaftsbild schutzwürdig“, heißt es in der ursprünglichen Fassung.

Warum die „skurrile Baumreihe“ nicht mehr gelistet ist, berichtet die ZEVENER ZEITUNG in ihrer Mittwochausgabe.

Lutz Hilken

Lutz Hilken

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Lutz Hilken ist in Zeven geboren. Als Redakteur der Zevener Zeitung berichtet er von Politik über Kultur bis zu sozialen Themen über das lokale Geschehen.