Rhadereistedt: Lärmschutzwall für Tontauben-Schießstand

Der Tontauben-Schießstand in Rhadereistedt steht vor tiefgreifenden Neuerungen: Ein 265 Meter langer und 20 Meter hoher Lärmschutzwall soll die von der Anlage ausgehenden Knallgeräusche deutlich reduzieren. Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen. 

Info-Abend in Rhadereistedt

Der Schießstand-Verein, nicht zu verwechseln mit dem Schützenverein, möchte die Bürger jetzt über das aufwendige Vorhaben informieren. Und zwar am Dienstag, 17. September. Da wird der Vorstand Fakten auf den Tisch legen und möchte „Gerüchte und Halbwahrheiten ausräumen“. Nicht nur der Lärmschutzwall wird gebaut, sondern auch die Hauptschussrichtung auf dem Schießstand wird geändert, um Lärmbelastungen für Bürger zu senken.

150.000 Kubikmeter Erdreich

Um den Wall aufzuschütten, gilt es rund 150.000 Kubikmeter Erdreich nach Rhadereistedt zu transportieren. Das soll Ende September/Anfang Oktober beginnen. Die an- und abfahrenden Lastwagen – laut Vorstand bis zu 50 pro Wochentag – sind dann im Einbahn-Verkehr unterwegs, um die Belastung für Anwohner besser zu verteilen. Mit dem Bau möchte der Schießstand-Verein wieder in jeder Hinsicht für Ruhe sorgen.

Welchen Aufwand der Schießstand-Verein betreibt, um die Tontauben-Anlage und den Lärmschutzwall komplett neu aufzustellen, lest ihr am Dienstag in der ZEVENER ZEITUNG.

Lutz Hilken

Lutz Hilken

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Lutz Hilken ist in Zeven geboren. Als Redakteur der Zevener Zeitung berichtet er von Politik über Kultur bis zu sozialen Themen über das lokale Geschehen.