Rotenburg: Hunde mit Handicap brauchen noch mehr Liebe

Tierliebe kennt keine Behinderung. Wer das nicht glaubt, der muss nach Rotenburg fahren. Dort leben zwei Hunde mit Handicap fast Tür an Tür. Ihre Besitzer helfen ihnen dabei, mit dem Leben klarzukommen. 

„Lou“ hört nichts

Die Yorkshire-Terrier-Dame Lou ist taub. Vor knapp einem Jahr fand Sabine Strauß sie bei einer Züchterin. Eigentlich wollte sie sie gar nicht mitnehmen. Doch dann siegte das Mitleid.

Silvesterknaller sind kein Problem

Heute ist die Rotenburgerin darüber froh.  „Wir haben uns nicht gesucht und doch gefunden. Wir passen einfach ganz toll zusammen.“ Außerdem hat Lous Taubheit sogar manchmal Vorteile. Laute Geräusche, etwa die Knallerei an Silvester, machen ihr nichts aus.

Die Hunde dürfen sich nicht quälen

Lous Freundin Ronja ist blind und mit 14 Jahren auch nicht mehr die Jüngste. Vor acht Jahren fingen ihre Augen an, sich einzutrüben. Ihr Herrchen Fabian Forkert steht zu ihr. Ronja einzuschläfern, käme nur infrage, wenn sie sich quälen würde. Das sei nicht der Fall. Es gehe darum, den Hund mit Verständnis, exakten Informationen und Zuneigung zu begleiten.