Schlau, schön, robust: Landwirt in Hepstedt will seltene Rinder retten

Auf einer Weide in Hepstedt grasen echte Exoten. Der gelernte Landwirt Heiko Gerken hält dort vier Angler Rinder. Die Rasse ist vom Aussterben bedroht. Ausgerechnet Fleisch-Esser sind ihre einzige Hoffnung.

In Hepstedt stehen vier von 340 Rindern

Rund 340 Angler Rinder soll es in ganz Deutschland noch geben. Es waren mal Zehntausende. Weil andere Rassen mehr Milch geben oder fleischiger sind, will kaum ein Bauer sie mehr halten.

Das Fleisch soll sehr lecker sein

Doch Heiko Gerken hat sich in sie verguckt, wie er sagt. Der 43-Jährige schätzt an den Tieren Schönheit, Intelligenz und Robustheit. Außerdem sei das Fleisch unglaublich lecker.

Heiko Gerken will die Nachfrage ankurbeln

Darin sieht er eine Chance. Nur wenn es eine Nachfrage gibt nach dem Fleisch der Angler Rinder, dann würden sie für Landwirte interessant. Gerken will die Nachfrage ankurbeln. Dazu eröffnet er demnächst einen Online-Shop für Bio-Fleisch.

Am Sonntag kommt Ochse Linus nach Wilstedt

Wer mehr über die Rasse erfahren will, der hat dazu am Sonntag in Wilstedt Gelegenheit. Dort findet das Fest „Gartendelikatessen“ statt. Heiko Gerken wird mit seinem Ochsen Linus dabei sein.