Seedorf: Bundeswehr sammelt Rekordsumme für Volksbund

Der Bundeswehr-Standort Seedorf ist landesweit spitze: Die Soldaten warben fast 22 000 Euro Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein. Das ist die höchste Summe, die die Truppe hier je gesammelt hat.  Und es ist das in diesem Jahr das beste Ergebnis der Truppe in Niedersachsen.

50 Soldaten sammeln rund um Seedorf

Zu verdanken ist das vor allem den 50 Soldaten, die eine Woche lang in 77 Orten rund um Seedorf unterwegs waren. Sie sprachen an Haustüren und auf den Straßen Menschen an, um Spenden für den Volksbund zu werben. Der kümmert sich um die Pflege von deutschen Kriegsgräbern in Ausland und fördert internationale Jugendbegegnungen. Die „Versöhnung über den Gräbern“ ist ein erklärtes Ziel.

Positive Resonanz auf Haus- und Straßensammlung

Die Haus- und Straßensammlung für den Volksbund ist etabliert. Das zeigt die überwiegend positive Resonanz, die die Soldaten erfahren haben. Die Spendenbereitschaft ist hoch in der Region rund um Seedorf. Das liegt wohl auch daran, dass aktuell wieder hunderte Soldaten in den Auslandseinsatz gehen, vor allem nach Mali. Das Bewusstsein für das Thema jedenfalls scheint geschärft, ist der Schirmherr Oberst von Blumröder überzeugt.

Volksbund-Chef dankt für die Spende

„Herzlichen Dank für die Unterstützung. Das wirft mich fast um“: So reagierte der Vorsitzende des Volksbund-Kreisverbandes Rotenburg, Landrat Hermann Luttmann auf die Rekordsumme. Schon immer habe die Truppe der Fallschirmjäger-Kaserne viel Geld für den Volksbund gesammelt.  Oberstleutnant Heinz Schweda, Hauptorganisator der Sammlung, freute sich über die Offenheit der Bürger. „Wir haben schon auf Sie gewartet“, habe es manchmal geheißen, wenn Soldaten mit der Spendendose an der Tür klingelten.

Lutz Hilken

Lutz Hilken

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Lutz Hilken, Jahrgang 1966, ist in Zeven geboren. Als Redakteur der Zevener Zeitung berichtet er von Politik über Kultur bis zu sozialen Themen über das lokale Geschehen.