Kaserne Seedorf: Gelöbnis für 272 Rekruten der Bundeswehr

Sie haben einen gefährlichen Beruf: Das machten die Redner den 272 Rekruten beim Gelöbnis in der Fallschirmjäger-Kaserne in Seedorf deutlich. Umso mehr lobten sie diesen Schritt. „Das tun Sie in einer Zeit, in der es überhaupt nicht abwegig ist, dass Ihnen Tapferkeit abverlangt wird“, so der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Marco Mohrmann.

Rekruten nicht nur aus Seedorf

Die Rekruten des Gelöbnis-Verbundes Nord kommen aus drei Verbänden. Sie absolvierten ihre Grundausbildung im Fallschirmjäger-Regiment 31 in Seedorf, beim Jägerbataillon 91 in Rotenburg und beim Panzergrenadier-Lehrbataillon 92 in Munster. Die weiteste Anreise hatte ein Angehöriger, der Großvater eines Rekruten. Der kam 1275 Kilometer extra aus England nach Seedorf.

Erster Kampf vor Dienstbeginn

Der Rekruten-Sprecher ging auf den neuen Lebenseinschnitt ein, den die Rekruten mit der Grundausbildung angetreten haben. Die sei mit Herausforderungen verbunden. „Den ersten Kampf führten einige Kameraden schon vor Dienstbeginn. Denn um 4.30 Uhr aufzustehen und eine Stunde später – nach Körpergröße sortiert und in Linie ausgerichtet – anzutreten, galt für manche als unüberwindbare Hürde.“

Warum der Seedorfer Kommandeur an das Karfreitags-Gefecht von 2010 in Afghanistan erinnerte, lest Ihr in der Montag-Ausgabe der ZEVENER ZEITUNG.

Lutz Hilken

Lutz Hilken

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Lutz Hilken ist in Zeven geboren. Als Redakteur der Zevener Zeitung berichtet er von Politik über Kultur bis zu sozialen Themen über das lokale Geschehen.