Blutvergiftung: Experte aus Zeven jetzt auch in Europa unterwegs

Arne Trumann aus Zeven, der 2012 während eines Krankenhausaufenthaltes an einer lebensbedrohlichen Sepsis (Blutvergiftung) erkrankte, ist mit seiner Geschichte inzwischen auf europäischer Ebene unterwegs. Als Experte in eigener Sache spricht er vor Gremien wie der Europäischen Sepsis Allianz in Brüssel.

Unterwegs als ehemaliger Patient

Er sei in erster Linie als ehemaliger Patient unterwegs, sagte Trumann. Man erleide eine Sepsis und habe dadurch häufig Spätfolgen, wie er mit seinen Händen als Klavierspieler. Das kriege man auch nicht wieder weg.

Verschiedene Langzeitfolgen

Es gebe auch ganz verschiedene Langzeitfolgen beim Patienten, die man nicht sieht. Manche würden dadurch auch berufsunfähig und hätten verschiedene andere Einschränkungen, so Trumann.

Diagnose früher liefern

Das könnte man verhindern, wenn man Sepsis eher erkennen könnte und die Diagnose-Geräte, die den Ärzten zur Verfügung stehen, früher Erkenntnisse liefern würden, sodass eine Sepsis gezielter behandelt werden könnte, erläutert der 53-Jährige.

Was genau Trumann in Brüssel besprochen hat und was er noch plant, lest Ihr am Freitag in der ZEVENER ZEITUNG.

Joachim Schnepel

Joachim Schnepel

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Ich bin seit über 30 Jahren Journalist mit verschiedenen Stationen. Meine Interessenschwerpunkte liegen vorwiegend im kulturellen Bereich. Auch mag ich Musik fast aller Richtungen, mit Ausnahme von Techno und Rap. Privat schwärme ich außerdem für alte Autos.