Lehrer in Zeven wollen Erstklässler fördern statt ausgrenzen

Die Lehrkräfte an der Aue-Mehde-Grundschule in Zeven lehnen es ab, Erstklässler zurückzustellen, die kein Deutsch sprechen. Sie haben Projekte entwickelt, die den Kindern Hilfen bieten.

Kein Deutsch, keine Einschulung

Kein Deutsch, keine Einschulung. Diese These vertritt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion, Carsten Linnemann. Anke Reinert, Doreen Solty und Farina Bauer von der Aue-Mehde-Grundschule in Zeven halten nichts von diesem Vorstoß. Die Lehrerinnen lehnen es ab, Kinder auszusortieren. Sie setzen auf deren altersgerechte Beschulung und Förderung.

Sprachkenntnis fördern

Gleichwohl lässt das Trio keinen Zweifel daran, dass das Beherrschen der deutschen Sprache eine zentrale Rolle dabei spielt, die Umwel  verstehen und  gestalten zu können. Damit alle Schüler aktiv am Unterricht teilnehmen, setzt die Grundschule auf Förderprojekte. Je nach Bedarf erhalten Schüler Deutsch-Einzelunterricht oder werden in Kleingruppen gefördert.

Diese Projekte gibt es

Teils geschieht das vor Schulbeginn oder nach Schulschluss. Ein weiteres Projekt setzt auf Sprachförderung vor der Einschulung. Und dann gibt es noch das Projekt „Mama lernt Deutsch“. Es richtet sich an Mütter von Kindergarten- und Grundschulkindern, die zweimal pro Woche deutsch lernen möchten.