Anzeige

Sittenser Sportler wollen kein teures Fitness-Center

Schlappe für den Vorstand des VfL Sittensen: Die Mitglieder haben dessen Pläne für ein vereinseigenes Fitness-Center abgelehnt. Rund 500.000 Euro sollte das Projekt kosten.

Wochenlanger Streit

Seit Wochen wurde in Sittensen über die Trainings-Einrichtung gestritten. Der Vorstand hatte vorgeschlagen, ein ehemaliges Autohaus anzumieten und umzubauen. Neben einer halben Million Euro an Investitionen wären monatlich 2700 Euro Miete angefallen. Ein wirtschaftliches Risiko, das vielen zu hoch erschien.

Befürworter sehen in Fitness-Center eine Chance

Der Vorstand und viele Mitglieder der Fitness-Sparte sehen in den Plänen hingegen eine Chance für den VfL. Denn die Suche nach einer Möglichkeit, der Abteilung bessere Bedingungen zu bieten, dauert schon Jahre. Der Verein zählt mehr als 2400 Mitglieder. Fast 270 nahmen an der Abstimmung über das Vorhaben teil. Die Gegner waren deutlich in der Mehrheit.

Zwei Experten sind als Fürsprecher dabei

Daran änderten auch zwei Experten nichts, die sich für die Pläne aussprachen. Sie bestätigten dem Vorstand, die Umsetzung gut vorbereitet zu haben. Doch auch sie konnten nicht garantieren, dass sich eine solche Einrichtung trägt.

Der Vorsitzende macht weiter

Der Vorsitzende Dieter Höper resigniert trotz der Niederlage nicht. Er wurde nach dem Nein zum Fitness-Center wiedergewählt und nahm an. Er wolle weiter machen, bis der Verein „auf dem richtigen Gleis“ sei, sagte er.