Skizzen für neues Baugebiet in Tarmstedt liegen vor

 Jetzt geht es an den Feinschliff: Udo Lohreit vom Planungsbüro Instara hat bei der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Tarmstedt seine Ideen für die Bebauung des Gebietes „Vor dem großen Vieh“ vorgestellt.

Zwei Skizzen ausgearbeitet

Acht Hektar umfasst die Baufläche. Zwei Skizzen hatte Udo Lohreit im Gepäck, die jeweils in drei Bauabschnitte unterteilt sind. Ein Rad- und Fußweg wurde ebenfalls in Richtung der Bremer Landstraße in beiden Skizzen eingearbeitet. Zudem ist der Straßenverlauf an die Flurstücksabgrenzungen angepasst und begradigt worden.

Erster Entwurf: Kleine, einzelne Bereiche

Die beiden Skizzen unterscheiden sich hauptsächlich im östlichen Teil des Baugebietes. Zur ersten Skizze erläutert Lohreit: „Wir arbeiten mit einzelnen kleinen Bereichen, die in sich erschlossen werden und nicht an der Gesamterschließung beitragen. Ich fahre nur in diesen Bereich, wenn ich da jemanden besuchen möchte oder ich dort wohne“. Von dem übrigen Verkehr bekommen diese Anwohner dann nichts mit.

Die Skizze zeigt den ersten Entwurf des Baugebietes „Vor dem großen Vieh“ in Tarmstedt. Im östlichen Bereich ist die Fläche durch einzelne kleine Bereiche gekennzeichnet. Von dem übrigen Verkehr würden die Anwohner in den entsprechenden Bereichen nichts mitbekommen.
Die Skizze zeigt den ersten Entwurf des Baugebietes „Vor dem großen Vieh“ in Tarmstedt. Im östlichen Bereich ist die Fläche durch einzelne kleine Bereiche gekennzeichnet. Von dem übrigen Verkehr würden die Anwohner in den entsprechenden Bereichen nichts mitbekommen. Grafik: Instara

Zweiter Entwurf: „Ringerschließung“

Die zweite Skizze ist im östlichen Teil durch eine so genannte „Ringerschließung“ gekennzeichnet, was bedeutet, dass Straßen einen größeren Bereich einnehmen, als noch bei dem ersten Entwurf. „Bei dieser Variante würden zwei Bauplätze zur vorherigen Variante wegfallen.“ Der Vorteil wäre jedoch, dass der Verkehr besser fließen kann, wenn beispielsweise eine Straße gesperrt ist. Dann bestehen genügend Ausweichmöglichkeiten für die Verkehrsteilnehmer, heißt es weiter.

In der zweiten Skizze wurde zudem eine weitere „Ringerschließung“ im rechten Teil des Planes eingebaut. Dies ermöglicht mehr Ausweichmöglichkeiten, wenn eine Straße gesperrt ist. Jedoch würden damit auch zwei Bauplätze wegfallen.
In der zweiten Skizze wurde zudem eine weitere „Ringerschließung“ im rechten Teil des Planes eingebaut. Dies ermöglicht mehr Ausweichmöglichkeiten, wenn eine Straße gesperrt ist. Jedoch würden damit auch zwei Bauplätze wegfallen. Grafik: Instara

Viele Faktoren müssen geklärt werden

Nicht nur die Entscheidung, welche Skizze die bessere ist, muss von der Gemeinde in der nächsten Sitzung getroffen werden, sondern auch viele weitere Faktoren wie die maximale Geschossigkeit der Häuser, die Bauweise, die Mindestgrundstücksgrößen sowie die Festlegung von Grünflächen und die Dachgestaltung spielen dann eine Rolle.

Sophie Stange

Sophie Stange

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Sophie Stange kommt gebürtig aus Lutherstadt Wittenberg. Von September 2016 bis Ende Mai 2019 arbeitete sie als Redakteurin bei der Zevener Zeitung. Zuvor hat sie das Bachelorstudium "Angewandte Medienwissenschaft" an der TU Ilmenau absolviert. Ein zweijähriges Volontariat bei der Schweriner Volkszeitung folgte kurz darauf. Zudem hat sie den Masterstudiengang "Journalismus und Medienwirtschaft" an der Fachhochschule Kiel erfolgreich abgeschlossen.