Steinfeld: Keine Beweise für Wolfsattacke auf Friedhof

Eine DNA-Analyse gibt Entwarnung: Es war nicht der Wolf. Vor einer Woche ist ein Mann in Steinfeld (Samtgemeinde Tarmstedt) mutmaßlich von einem Wolf gebissen worden.

Haarproben untersucht

Die DNA-Analyse wurde im Auftrag des niedersächsischen Umweltministeriums durchgeführt. Für die Untersuchungen wurden tierische Haarproben und der Pullover des Mannes sowie ein Hammer sichergestellt.

Keine Belege gefunden

Für den angeblichen Angriff eines Wolfes haben Wissenschaftler bei der Analyse aber keine Belege gefunden, teilte eine Sprecherin mit. Einzelheiten wollte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Nachmittag vorstellen.

Mit Hammer gewehrt

Vergangenen Dienstag soll der 55-jähriger Gemeindearbeiter bei der Pflege einer Grünanlage an einem Friedhof von einem Wolf in die Hand gebissen worden sein. Er habe den Wolf mit einem Hammer abgewehrt, berichtete er. Drei weitere Tiere eines Rudels hätten mit Abstand daneben gestanden. (lni)