Straßennamen für gefallene Soldaten: Besonderes Gedenken in der Kaserne Seedorf

In der Kaserne Seedorf (Landkreis Rotenburg) wurde am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft ebenso gedacht wie vierer Soldaten, die in Afghanistan ihr Leben ließen. Nach ihnen sind jetzt Straßen benannt.

Verneigung vor allen Opfern

Er verneige sich vor all denjenigen, die im guten Glauben an ihre Pflichten und Aufgaben ihr Leben oder ihre Gesundheit als tapfere Soldaten Deutschlands verloren haben, sagte Oberstleutnant Oliver Henkel. Der Standortälteste und stellvertretende Kommandeur des Fallschirmjägerregiments 31 verneigte sich gleichermaßen vor den Opfern des Bombenkrieges, von Flucht und Vertreibung, vor denen, die ihr Leben durch den Naziterror verloren haben.

Vier Gefallene aus Seedorf

Er gedenke der Gefallenen und der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft. Dazu gehören auch vier Soldaten aus Seedorf, die 2010 in Afghanistan gestorben sind: Hauptfeldwebel Bruns, der Stabsgefreite Hartert, der Hauptgefreite Augustyniak und Oberfeldwebel Pauli.

Angehörige enthüllen Straßenschilder

Nach ihnen sind nun auf dem Kasernengelände Straßen benannt. Angehörige enthüllten die entsprechenden Schilder.