Tarmstedt: Arbeitskreis stellt alle drei Bäder auf den Prüfstand

Ihre drei Freibäder sind der Samtgemeinde Tarmstedt (Landkreis Rotenburg) lieb und teuer. Manch einem inzwischen zu teuer. Ein Arbeitskreis soll nun überlegen, wie und ob sie erhalten werden.

Sensibles Thema

Das Thema ist sensibel. 1974 brachten die bis dahin selbstständigen Gemeinden Wilstedt, Hepstedt und Kirchtimke ihre Bäder in die neu gebildete Samtgemeinde ein. Die trägt die Defizite von bisweilen mehr als 250.000 Euro im Jahr seither stoisch. Welcher Politiker will schon ein Bad schließen – und wenn, welches.

Bürger laufen Sturm

Doch nun stehen erhebliche Investitionen an. Ganz akut in Kirchtimke. Ausgerechnet das günstigste weil unbeheizte und mit viel bürgerlicher Eigenleistung betriebene Bad steht auf der Kippe. Bürger laufen Sturm gegen eine mögliche Schließung.

Fördervereine werden beteiligt

Ein Arbeitskreis soll sich nun damit beschäftigen, wie es mit den drei Freibädern in der 11.000 Einwohner zählenden Samtgemeinde weiter gehen soll. Ergebnisoffen, wie betont wird. Neben Ratsmitgliedern werden Vertreter der Fördervereine der jeweiligen Bäder in der Runde Platz nehmen. Es geht um ein langfristiges Konzept.