Turbulente Zeit für ein Paar aus Gyhum: US-Bus steht nun in Scheune

Aller guten Dinge sind drei: Im Fall von Stefanie Hoyer und Benjamin Hermann trifft das wirklich zu, zumindest bei ihrem Vorhaben, einen amerikanischen Schulbus nach Deutschland zu holen, diesen rollstuhlgerecht umzubauen und ihn in ein Wohnmobil zu verwandeln. 

Mehrere Anläufe gebraucht

Der Grund: Nicht der eigentliche Bus, der bereits bezahlt ist und von Amerika nach Deutschland gebracht werden sollte, gehört nun ihnen. Auch nicht der zweite, der als fahrtüchtig angepriesen wurde, es jedoch nicht war, sondern der dritte Bus, den sie nicht auf dem Zettel hatten, kann das Paar nun ihr Eigen nennen.

Von Gyhum nach Rottweil

Mehr als 730 Kilometer sind sie gefahren, um ihren Bus anzuschauen. Jedoch merkten sie bei einer Probefahrt, dass etwas mit dem Getriebe nicht stimmte. Der Händler hatte jedoch einen zweiten, teuren Bus in petto. Dieser sei optisch und technisch in einem guten Zustand gewesen, so das Paar. Er wurde gekauft.

Warten auf die Zulassung

Seit Mitte April steht der US-Bus nun in einer Scheune nahe Gyhum. Bevor der Schulbus auf der Straße fahren darf,  muss er jedoch noch nach deutschen Vorgaben umgebaut und Mängel behoben werden. Dann folgt der rollstuhlgerechte Umbau, bevor das Paar selbst Hand anlegen kann und den Schulbus in ein Wohnmobil mit Küche, Toilette und Co. verwandeln möchte.

Die komplette Geschichte gibt es in der Montagausgabe (7.Mai 2018)  der Zevener Zeitung.  

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Sophie Stange

Sophie Stange

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Sophie Stange kommt gebürtig aus Lutherstadt Wittenberg. Seit September 2016 arbeitet sie als Redakteurin bei der Zevener Zeitung. Zuvor hat sie das Bachelorstudium "Angewandte Medienwissenschaft" an der TU Ilmenau absolviert. Ein zweijähriges Volontariat bei der Schweriner Volkszeitung folgte kurz darauf. Zudem hat sie den Masterstudiengang "Journalismus und Medienwirtschaft" an der Fachhochschule Kiel erfolgreich abgeschlossen.