Verstoß verfolgt Rinderhalter aus Hepstedt schon drei Jahre

Ein Mann aus Hepstedt ist ins Visier der Landwirtschaftskammer geraten. Der Grund: Er hat ein Kalb einen Tag zu spät gemeldet. Deshalb fanden bereits zwei Betriebskontrollen bei ihm statt.

Gerken hat neun Rinder

Heiko Gerken ist Angestellter. Er betreibt die Landwirtschaft und einen Online-Shop für Biofleisch nur nebenbei. Ganze neun Rinder hält er mittlerweile. Als sein Ärger Anfang 2016 begann, waren es drei.

Ein Kalb macht 100 Prozent

Damals registrierte er das erste Kalb versehentlich verspätet. Danach meldete sich die Landwirtschaftskammer zu einer Vor-Ort-Kontrolle an. Die Erklärung: Er habe bei 100 Prozent seiner Meldungen gegen Regeln verstoßen. Klar: Wer nur ein Kalb hat und es zu spät meldet, kommt auf 100 Prozent. Gerken wurden fünf Prozent seiner Betriebsprämie gestrichen.

Prüfer kommen erneut nach Hepstedt

Zwei Jahre nach der Kontrolle fand nun eine weitere statt. Weil er auffällig geworden sei, bleibe er vorerst im Lostopf für die Prüfungen, erfuhr er von den Kontrolleuren.

Was ein Sprecher der Landwirtschaftskammer zu der Angelegenheit sagt, lest ihr am Samstag in der ZEVENER ZEITUNG.