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Vier Pfoten sind zu Gast auf der Demenz-Station in Zeven

Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz verlieren nach und nach die Fähigkeit zu kommunizieren. Tiere können da ein Fenster in die Seele der Betroffenen öffnen. Und sie können die Gedächtnis- und die motorischen Leistungen der Kranken bedeutend steigern. Genau dazu sind Poldi und Cooper mit ihrer Halterin Antje Schumacher angetreten. Poldi und Cooper sind Therapiehunde und besuchen regelmäßig mit ihrem Frauchen Menschen in Seniorenheimen in und um  Zeven.

Leuchtende Augen bei Senioren

Kaum kommen Antje Schumacher und Australian Sheperd Cooper in den Raum, beginnen die Patienten zu lächeln, bekommen glänzende Augen und fragen meist gleich begierig nach, ob sie den Hund auch streicheln dürfen. Selbstverständlich dürfen sie, dazu ist Cooper ja gekommen.

Erinnerungen kommen hoch

Auch Betreuungskraft Carola Bauer von der Einrichtung selbst ist von der Wirkung der Tiere überzeugt. „Bei unseren Patienten kommen Erinnerungen an früher hoch, manche werden wieder ganz wach und treten über den Hund in Beziehung mit ihrer Außenwelt. Ich habe schon viele eindeutig positive Reaktionen gesehen und bin der festen Überzeugung, dass diese Mensch-Tier-Kontakte unbedingt gefördert werden sollten.“

Ausgebildete Hundetrainerin

Antje Schumacher, im Hauptberuf in der Landwirtschaft tätig, ist ausgebildete Hundetrainerin und ein Teil vom „Mensch-Hund-Therapie-Team“. Sie hat bei ihren Besuchen ebenfalls erlebt, dass die Patienten über die Tiere ins Gespräch miteinander kommen und ein Thema zum anknüpfen haben.