Vorschrift frustriert Helfer: Flüchtlinge müssen in Wilstedt bleiben

Frust beim Freundeskreis Asyl in der Samtgemeinde Tarmstedt (FAST): Ein syrisches Paar, das intensive Betreuung braucht, darf nicht zu Verwandten nach Rheinland-Pfalz umziehen. Dabei wäre das für alle Beteiligten von Vorteil, glauben die Helfer der Flüchtlinge.

Der FAST hat fast alle Flüchtlinge unter seinen Fittichen

Der FAST kümmert sich um beinahe alle Flüchtlinge in der Samtgemeinde. Ein junges Paar aus Syrien mit Kind macht besonders viel Arbeit. Die Eheleute sind mit dem Leben in Deutschland überfordert. Beide sind Analphabeten und unterdurchschnittlich intelligent.

Familie der Frau möchte helfen

Die FAST-Helfer können nicht rund um die Uhr für die Familie da sein. Die Eltern der Frau würden sich gerne kümmern. Sie leben in Rheinland-Pfalz. Der Landkreis Alzey-Worms verweigert aber die Aufnahme des Trios.

Die Behörden bleiben hart

Die Behörden verweisen auf das Aufenthaltsgesetz. Das schreibt vor, dass die drei in Niedersachsen bleiben müssen, weil ihnen dort Schutz gewährt wurde. Dabei wäre mit dem Umzug dem FAST und den Syrern geholfen. Die Alten hätten eine sinnvolle Beschäftigung, und die Jungen wären gut betreut.

Letzte Hoffnung Politik

Wahrscheinlich würde sogar der Steuerzahler profitieren, weil die Integration besser funktionierte. Weil das den Landkreis Alzey-Worms nicht interessiert, soll die Politik helfen. Der FAST will sich an Landtags- und Bundestagabgeordnete wenden.