Jägerschaft Zeven: So schützen sich Wildtiere vor der Hitze

Leiden Wildtiere unter der anhaltenden Hitze? Dr. Heinz-Hermann Holsten gibt Entwarnung. Wildtiere sind anpassungsfähig, so der Vorsitzende der Jägerschaft Zeven.

Gut für den Nachwuchs

Die Trockenheit sei für den Wildtier-Nachwuchs sogar gut gewesen. Nässe und Kälte führen zu Unterkühlung und einem höheren Parasitenbefall. Das schwäche das Immunsystem der Jungtiere, verzögere ihr Wachstum und sorge für eine erhöhte Sterblichkeit.

Schutz im kühlen Bau

Hitze dagegen mache Tieren wenig aus. So können Hasen über ihre Ohren Körperwärme abgeben. Fuchs und Dachs blieben einfach länger im kühlen Bau und Rehe ernährten sich von Blättern und Knospen, in denen nach wie vor genug Wasser enthalten sei. Flüssigkeit liefere außerdem der Morgentau.

Schattige Plätze auch bei Tieren beliebt

Auf vegetarische Kost sind Wildschweine umgestiegen. Sie finden aktuell keine Larven und Würmer in Grasnarbennähe. Die Tiere suchen schattige Plätze auf, an denen man sie in Ruhe  lassen sollte.

Hilfe für Vögel

Wer leidet sind Vögel und Insekten: Es gibt kaum noch Pfützen und Rinnsale. Vogeltränken im Garten können Abhilfe schaffen. Diese sollten täglich frisch aufgefüllt werden, rät der NABU.